Es war praktisch der Abgesang auf das bisherige Schweriner Straßenbahnmodulsystem des ModellBauVereins Nahverkehr Schwerin und auch dessen Ende.

Zum Kirnitzschtalfestes wurden nur noch wenige Module präsentiert:

 

 

 

 

Nachdem die Module aufgestellt und mit einem Sichtschutz an den für die Besucher zugänglichen Seiten versehen worden waren, nimmt Heiko noch den letzten Feinschliff vor. Hierzu zählt unter anderem das Reinigen der Schienen, aber auch der Oberleitung.

 

Den Besuchern wird durch die Akteure schon nicht mehr dargestellt, dass es sich um das Straßenbahnmodulsystem des ModellBauVerein Nahverkehr Schwerin handelt...

 

 

Ein Blick "hinter die Kulissen": Die analogen Schaltpulte werden in Kürze ausgedient haben.

 

 

 

   Bilder 1 bis 3: (C) FHM

 


 

 

Die Modellbaufreunde Schwerin um Dieter & Steffen Weingarth nutzten noch einige Zeit weiter Module des Stramo. Bei der Ausstellung "Kleine Bahn - ganz groß"  2015 in Schwerin war zu erkennen, dass neue Anlagenteile als Segmente ohne die Anwendung bisheriger Modulnormen entstanden sind.

Beachtenswert war die Nachbildung der Schelfkirche und vieler sie umgebenden Gebäude, an denen im Original bis September 1969 Straßenbahnen vorbeigefahren sind.

 


 

Das von Henry Meyer eingeführte System mit flachen geschlossenen Modulrahmen, welche man im Ausstellungsbetrieb aufklappen konnte, hatte den Vorteil, dass man bei Störungen nicht immer unter die Anlage krabbeln musste. Wünschenswert ist es natürlich stets, ohne derartige Tätigkeiten auszukommen. Um diesem Ziel nahe zu kommen, ist eine hohe Qualität beim Anlagenbau erforderlich. Aber auch dann fordert ein ständiger Auf- und Abbau zu Ausstellungen, verbunden mit thermischen Belastungen durch starke Wechsel der Luftfeuchtigkeit und Temperaturen, hin und wieder ein wenig Aufwand. ("Kleine Bahn - ganz groß" 2016 in Neumünster)

 

 

 

 

 

Die Digitalisierung des Modul-Anlagenbetriebes hat auch ihre Tücken. Für jede Anlagenkonfiguration muss ein Programm "geschrieben" werden, welches dann auch reibungslos funktionieren sollte. Da nicht alle Ausstellungskonfigurationen daheim erprobt werden können, dürfen sich hier keine Fehler einschleichen.

Weiterhin ist immer noch ein hoher Aufwand mit möglichst vielen Händen für den Transport sowie für das Auf- und Abbauen erforderlich. Während des Ausstellungsbetriebes "langweilen" sich jedoch die Akteure ... mit einer Ausnahme ... (Kirnitzschtalfest 2016 in Bad Schandau)

 

 

Mir persönlich gefällt der Betrieb des "Club Linie 11 - Das Gröpli-Tram" oder des Fremo dann doch etwas besser. Und somit endet an dieser Stelle die Nachlese von Ausstelllungen, auf denen das Schweriner Straßenbahnmodulsystem, das Stramo, erlebbar gewesen ist.