Am 9. und 10. Mai 2009 waren wir auf Einladung von Joachim Gabriel und dem (ehemaligen - L.M.) Verein "Schaalsee-Express" zum zweiten Mal Gast beim nunmehr 4. Zarrentiner Bahnhofsfest.

 

 

 

Lästige, aufwändige, aber beim Ausstellungsbetrieb nicht zu vermeidende Tätigkeiten, sind das Be- und Entladen sowie das Auf- und Abbauen der Anlagen.

 

 

Einer der Anhänger ist bereits fertig beladen und wird nun von Franka "versiegelt".

 

 

Während der meiste Trubel im Bahnhofsbereich stattfand, hatten wir etwas abseits die Möglichkeit, wieder die ganze Sporthalle für uns zu nutzen. Diese Situation bot wie vor zwei Jahren die Möglichkeit, die Module "immer an der Wand lang" zu positionieren, so dass die Besucher im "Inneren" nicht immer, wie üblich, um die Anlage laufen mussten, sondern auch mal von rechts nach links schauen konnten.

 

 

 

Nach dem Aufbau konnten die Anhänger, wie immer freundlicherweise durch die Fa. Kowal zur Verfügung gestellt, "ausruhen".

 

 

 

 

In der Halle finden die derzeit die Probefahrten statt.

 

 

Noch ein kurzer Plausch und dann können die Gäste kommen.

 

 

Vor dem Eingang wacht nicht Knut, das große Hundemaskottchen, nein - hier wacht O.F.! Er hat aber schon mal für Knut das Namensschild und eine kleine "Motivationshilfe" herausgesucht...

 

 

Inzwischen haben auch schon die ersten Besucher den Weg zu uns gefunden. Es werden noch mehr werden, wobei sie sich in der großen Halle stets gut verteilen werden.

 

 

Die Strecke beginnt in der Weststadt und führt entgegen dem Uhrzeigersinn ...

 

 

... zur Waldstadt. Hier verlässt gerade ein KSW-Zug die Wendeschleife zur Fahrt in die große Stadt.

 

 

 

Seine Fahrt wird ihn vorbeiführen am Bauhof in der Waldstadt.

 

 

Hier im Bauhof gibt es für Freaks immer etwas zu entdecklen: Ob Arbeitsfahrzeuge, halbwegs verschrottete Wagen oder aber abgestellte Museumsbahnen ... Aber eigentlich wird hier wohl nur hinterlassen, was man in den Betriebshöfen der Neustädter Straßenbahn nicht "unter den Füßen" haben möchte ...

 

 

Am südlichen Ende der eingleisigen Strecke durch die Waldstadt erreichen wir die Wendeschleife Platz der Freiheit und den Busbahnhof.

 

 

 

Während in der Schleife Platz der Freiheit ein betagter Großraumzug und ein noch älterer Leipziger auf ihre Rückfahrt in die Innenstadt warten, ...

 

 

... ist es am Busbahnhof und im Bereich der Buswerkstatt recht ruhig. Hier sind nur ein Doppeldecker und ein Werdauer Buszug, beide auch nicht mehr ganz jung, abgestellt.

 

 

Weiter geht es an einer Baustelle vorbei durch die Lange Straße. Bevor eine weitere, die Große Baustelle, in den Blickpunkt gerät, zweigt nach links eine kurze Strecke zur Wendeschleife Stadtwald ab. Hier können Züge wenden, die nicht in das Stadtgebiet von Neustadt fahren, beispielsweise Fahrschul- oder Probefahrten oder bei Streckensperrungen. Zudem sind hier vier kurze Abstellgleise vorhanden, so dass durchaus ein Inselbetrieb möglich ist.

 

 

 

 

Wir sind nicht in den Stadtwald abgebogen, sondern geradeaus weitergefahren. Nach Passieren des Weichenwerkes und Vorbeifahrt an dem Feldbahnbedarf Meyer & Meyer, vorm. Meyer & Mottl, erreichen wir den Betriebshof Möckern. In das Leipziger Original konnte man nicht aus der Vogelperspektive hineinschauen ...

 

 

Die Strecke führt hinter einer Häuserzeile weiter Richtung Westen, um in einem Gleisdreieck am Goldenen Fass in Richtung Nord-Westen zu verschwenken. Südlich des Gleisdreiecks befindet sich die Wendeanlage Am Stadion. Hier herrscht ständig reger Verkehr - bestehen doch Umsteigemöglichkeiten zwischen den Straßenbahnen und den Bussen des Regional- und Reiseverkehrs.

 

 

 

 

Nach Verlassen der des Gleisdreiecks in nördlicher Richtung und Vorbeifahrt an der Alten Fabrik kommen wir an der Messe an. Hier trifft sich die Welt! Neben einem Schweriner Niederflur-Gelenktriebwagen steht ein Gast aus Zürich und hinter diesem ein Leoliner aus Leipzig. Drei Fahrzeuge mit beim Vorbild unterschiedlichen Spurweiten fahren in Neustadt einträchtig gemeinsam ... Das gibt´s nur im Modell!

 

 

 

 

In der Wendeschleife Klemmstraße herrscht Hochbetrieb, während im benachbarten Pittiplatschland und dem Irrgarten noch alles ruhig ist. Also weiter.

 

Die Friedensschule passieren wir ohne Halt. Vor dem Betriebshof Wittenberger Straße erreichen wir eine kleine Firma.

 

 

 

Hier hat nicht etwa ein Sturm das Dach weggepustet - nein, mit einem Dach könnte man leider nicht die vielen Details im Inneren wahrnehmen. Wir Riesen passen halt nicht durch die Türen und Tore ...

 

 

... und deshalb wurde das Dach kurzerhand "eingespart".

 

 

 

Über den Betriebshof Wittenberger Straße brauchen wir heuer nicht viel sagen, ist er doch schon länger "Stammgast".

 

 

 

 

Schließlich noch einmal über die Brücke am Fernsehturm vorbei, und wir haben unseren Ausgangspunkt in der Weststadt wieder erreicht.

 

An dieser Stelle möchten wir uns von Ihnen verabschieden, bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns auf ein Wiedersehen. Bis bald.

 

Bilder: HH, FHM